Der Kopf eines Kindes


Wir können uns den Schädel bei Säuglingen und Kleinkindern als „Ei mit weicher Schale“ vorstellen.

Während der Geburt schieben und formen sich alle Schädelknochen und Gewebe im gesamten Körper so zusammen, damit die Passage durch den Geburtskanal überhaupt erst möglich ist. Auch bei normalem Geburtsverlauf, d.h. ohne Sektio (Kaiserschnitt), Zange, Saugglocke, kann es manchmal passieren, dass sich nicht alles wieder an seinem vorgesehenen Platz zurückbewegt. Nun bekommt das System irgendwo im Körper „Stress“. Das Kind „erzählt“ uns davon, indem es viel und laut schreit oder schlecht trinkt oder schlecht schläft. War die Geburt „schwierig“, z.B. das Kind „steckte fest“, d.h. das Köpfchen kam nicht weiter, bedeutete das für das Kind großen Druck. Physisch (körperlich) wie psychisch kann es dann nötig und bedürftig sein, das „Trauma“ wieder aufzulösen.