Craniosacrale Körperarbeit


Wortbedeutung : cranio - zum Schädel gehörend / sacral - zum Kreuzbein gehörend

Diese Therapie wende ich an, wenn manuelle Techniken nicht gut vertragen werden. Oder, wenn nach physiotherapeutischer oder osteopathischer Behandlung, kein zufriedenstellender Erfolg erreicht wird.

Craniosacrale Techniken wirken durch behutsames Berühren:
Je weicher die Griffe der Therapeutin, umso entspannendere Reaktionen zeigen sich im Gewebe (z.B. in tief liegenden Fascien, bei Verspannungen aller Art). Spannungslösende Wirkungen erziele ich in der besonderen Art, wie ich einen Körper anfasse. Jeder kennt es aus der Musik. Leise, ruhige Töne „berühren“ in die Tiefe oft stärker als laute Musik.

Wissen über Anatomie, Physiologie, Wirkzusammenhänge, Beschwerden und Reaktionen auf die Behandlung, bestimmen, wie ich therapeutisch vorgehe. Oft ist ein Mix aus Physiotherapie und Craniosacraler Körperarbeit am effektievsten.

Craniosacrale Therapie „denkt“ wie die Osteopathie, hat aber eigene Techniken und greift zurück auf sehr lange Forschungs- und Erfahrungszeit. Ich arbeite seit 1996 erfolgreich mit dieser Technik.

Die Craniosacrale Behandlung selbst ist noch wesentlich älter. Bereits 1899 begann der Amerikaner William Garner Sutherland (1873 – 1954), Doktor der Osteopathie, darüber systematisch zu forschen und entwickelte diesen eigenen Therapieansatz. Er nannte es Craniosacrale Osteopathie.